Ein Funnel funktioniert ähnlich wie ein Trichter

Aufbau eines Funnel – Digitale Kundengewinnung

Was ist denn ein Funnel

und was kostet sowas?….

….Das fragte mich vor ein paar Tagen ein Interessent für Onlinemarketing und da wurde mir klar, dass der Begriff „Funnel“ bei vielen Unternehmern noch ein Fremdword ist. Dabei ist diese Form der Digitalen Kundengewinnung in den USA längst zu einem etablierten Instrument geworden, was den klassischen Weg aus Homepage, Onlineshop & Suchmaschinenoptimierung längst abgelöst hat. Aber wie in vielen Bereichen des Onlinemarketings, ist uns Amerika (zumindest in diesen Dingen) um einiges voraus.

Um aber zur Ausgangsfrage zurück zukommen, könnte man genauso gut fragen: „Was kostet denn ein Auto?“ Denn ein „Funnel“ ist kein einfaches Produkt mit einem Einheitspreis, sondern ein komplexes System, um im Internet Kunden zu gewinnen.  Dass dieses System aber deutlich besser funktioniert als herkömmliches Webseiten, vorausgesetzt man kennt die Vorgehensweise, ist unter Onlinemarketing Experten längst unumstritten.

Definition

Vereinfacht gesagt ist ein Funnel ein Trichter, der Interessenten aus dem Internet „einsammelt“ und durch einen Prozess führt, an dessen Ende der eigentliche Verkaufsprozess steht.

Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn damit das System funktioniert, bedarf es schon einiger Erkenntnisse, damit der Kunde am Ende auch genau das tut, was der Werbetreibende will. Aber nicht jeder Funnel ist so aufgebaut, das der Verkaufsprozess das direkte Ziel ist.

Deshalb gibt es auch grundsätzlich 2 Arten von Funnels. Der Sales– und der Lead-Funnel.

Der Sales Funnel

Wie der Name unschwer vermuten lässt, geht es hier primär um den direkten Verkauf. Aber Kunden kaufen nicht so ohne weiteres beim ersten Kontakt. Soll heißen, der Kunde muss Ihnen vertrauen. Und anders als im Lead-Funnel, muss der Prozess des Vertrauensaufbaus in einem einzigen Zug erfolgen.

Das heißt widerum, der Kunde bekommt wirklich wertvolle und nützliche Informationen, die ihm einerseits bei der Kaufentscheidung helfen und ihm andererseits zeigen, dass er bei Ihnen richtig ist. Denn Sie sind die fachliche Kompetenz und der Experte für sein Anliegen.

Aber fachliche Kompetenz alleine ist nicht ausreichend, denn auch die Art der Präsentation ist entscheident. Eine herkömmliche Webseite bietet für eine Kaufentscheidung viel zu viel Ablenkung. Denn allein die Navigation bietet ihm die Möglichkeit an, aus Neugier auf andere Seiten zu klicken.

Deshalb arbeitet man in einem Funnel mit sogenannten „Leadpages“. Eine Lead-, oder auch Landingpage genannt,  besteht im Gegensatz zu einer Homepage nur aus einer einzigen Seite. Ohne Navigation. Dadurch kann der Kunde nicht woanders hin klicken, es sei denn, er verlässt die Seite.

Ist die Seite aber so spannend und interessant gestaltet, dass Sie ihn fesselt und faziniert, wird er einen Teufel tun. Und damit das auch so funktioniert, gibt es getestete Vorlagen, sogenannte „Templates“. Ich erstelle meine Landingpages mit „Thrive Themes“, einem System auf Word Press Basis.

Der Lead Funnel

Der Lead Funnel hat nicht den direkten Verkauf im Visier, sondern generiert erstmal „nur“ einen Interessenten, einen sogenannten „Lead“. Das heißt, der Kunde trägt sich mittels eines Formulars in Ihre E-Mail Liste ein, um weitere Informationen von Ihnen zu bekommen. Und damit haben Sie die Chance, den Vertrauensprozess Stück für Stück aufzubauen, indem Sie ihm genau die Informationen geben, die er sucht.

Es wird Sie vielleicht überraschen, aber die E-Mailadresse eines Interessenten ist mit das wertvollste, was Sie bekommen können. Warum?

  1. Der Interessent hat Ihnen vertraut und seine Adresse freiwillig gegeben.
  2. Sie wissen, wofür er sich interessiert und zu welchem Thema er Informationen haben möchte.

Und damit haben Sie die Möglichkeit, ihm mit einem „Autoresponder“, also einem E-Mail Marketing System, vollautomatisch mit einer genau abgestimmten Serie von E-Mails zu versorgen.

Das heißt Sie erstellen genau einmal jede E-Mail und definieren die Startbedingungen, wann welche Mail an welchen Kunden verschickt werden soll. Ich benutze dazu den ein sogenanntes „Tag-Basiertes E-Mail System. Das hat den enormen Vorteil, dass Sie jeden Kunden individuell „taggen“ oder zu deutsch markieren können. Anhand der vergebenen Tags, können Sie die unterschiedlichen Interessen der Kunden differenzieren und ihm genau passende Mails zu schicken.

Wie kommen Kunden in den Funnel?

Egal ob Sie einen Sales- oder Lead Funnel zur Kundengewinnung benutzen, es muss ja einen Ausgangspunkt geben, wo potentielle Kunden auf Sie aufmerksam werden. Doch wie geschieht das, wie schaffen Sie es, aus tausenden von Mitbewerbern hervorzustechen und die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen? Sozuagen der heilge Gral des Onlinemarketings und das „Geheimnis“ der Marketer, die in kürzester Zeit vom Nobody zum Internetmillionär geworden sind.

Die Möglichkeiten in diesem Bereich erfolgreich zu sein, sind sehr vielseitig und komplex, aber dennoch einfach, wenn man die Mechanismen erst einmal verstanden hat. Im Grunde genommen gibt es nur zwei Größen, die für erfolgreiches Internetmarketing maßgeblich sind.

Traffic & Conversion.

Doch was es damit auf sich hat, erfahren Sie im nächsten Beitrag.

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So long….

 

 

 

About the Author Holger Asbeck

Das Internet bietet für alle Menschen neue, ungeahnte Möglichkeiten. Es hat die Welt vernetzt und die Kommunikation revolutioniert. Ich schreibe für alle, die Ihre Leidenschaft für die Themen Onlinebusiness (Verkauf von digitalen Produkten) und Internetmarketing (Vermarktung von digitalen+physischen Produkten) entdeckt haben.

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